Formel E in Afrika: Mehr als ein Rennen

11.01.2018 / Formel E, Warm-Up

Nach dem Auftakt in Hongkong, wo das Team Audi Sport ABT Schaeffler seine Siegfähigkeit gezeigt hat, setzt die Formel E ihre Saison 2017/2018 in Marokko fort. Der Marrakesch E-Prix wurde in der vergangenen Saison als offizielles Partnerevent der parallel stattfindenden UN-Klimakonferenz „COP22“ ins Leben gerufen und bildete den ersten Formel-E-Auftritt in Afrika überhaupt.

Gefahren wird in diesem Jahr erneut auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan. Die nach dem Kronprinzen Marokkos benannte Strecke liegt nur wenige Autominuten südlich von der Millionenstadt Marrakesch entfernt. Mit 2,971 Kilometern ist der Kurs für Formel-E-Verhältnisse recht lang und bietet mit nur wenigen Kurven, aber zahlreichen Geraden gute Überholmöglichkeiten. In der Vorsaison belegten die beiden Piloten des Teams Audi Sport ABT Schaeffler, Lucas di Grassi und Daniel Abt, die Ränge fünf respektive sechs.

Hochspannung garantiert

14 Rennen bei elf Veranstaltungen auf fünf Kontinenten – das Programm der innovativen Elektrorennserie Formel E ist in dieser Saison so umfangreich wie nie zuvor. Mit Rom, Santiago de Chile und Zürich sind drei Locations erstmals dabei. Der Zeitplan ist bei jedem Event straff getaktet: Freies Training, Qualifying und Rennen finden innerhalb von wenigen Stunden statt.

Bereits seit der ersten Formel-E-Saison 2014/2015 unterstreicht Schaeffler mit dem Engagement in der Formel E auch auf der Rennstrecke seine Position als Pionier der Elektromobilität. Seit Öffnung des technischen Reglements zur zweiten Saison 2015/2016 arbeiten Spezialisten von Schaeffler an der Entwicklung des Antriebsstrangs für das Einsatzauto des Teams mit. Auch im neuen Audi e-tron FE04 für die Saison 2017/2018 steckt Technik „made by Schaeffler“. Gemeinsam mit Audi entwickelten Ingenieure des Technologiekonzerns das Herzstück des Fahrzeugs: die Kombination aus Motor und Getriebe.