Mehr Speed, mehr Spannung: Formel E startet in 5. Saison

04.01.2019 / Formel E

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Startschuss für eine neue Ära der Formel E: Mit radikal modifizierter Technologie will Titelverteidiger Audi Sport ABT Schaeffler seine Erfolgsgeschichte in der Elektrorennserie fortsetzen. In der neuen Saison sind gleich vier Piloten mit Technik aus Herzogenaurach am Start.

Zwei Titelgewinne, 35 Podiumsplätze in 45 Rennen und 94 Prozent aller möglichen Rennrunden gedreht: Audi, ABT und Schaeffler bilden seit vier Jahren eine der erfolgreichsten Partnerschaften in der Formel E. Zum Saisonauftakt auf der neuen Rennstrecke in Ad Diriyah in Saudi-Arabien fuhren die beiden Team-Piloten Lucas di Grassi und Daniel Abt direkt wieder in die Top 10. Zwölf weitere Rennen auf fünf Kontinenten stehen in den kommenden Monaten an. Mit neuer Technologie – vom Gesamtfahrzeug über den Antrieb bis zu einem radikal erneuerten Batteriesystem – sowie mit neuen Teams, Fahrern und Locations beginnt jetzt die zweite Ära der Formel E. 

Schon in der vergangenen Saison, die Mitte Juli in New York mit dem Triumph in der Teamwertung durch Audi Sport ABT Schaeffler zu Ende ging, war der Audi e-tron FE04 sehr oft das effizienteste Auto. Der Nachfolger ist die Evolution dieses Erfolgsmodells. Das gilt besonders für das Herzstück des Audi e-tron FE05: den Antriebsstrang. Er besteht aus Motor, Inverter, Getriebe, Teilen des Hinterachs-Fahrwerks sowie der entsprechenden Software. Der Fokus der Ingenieure von Audi und Schaeffler lag vor allem darauf, das Paket noch effizienter zu gestalten und den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen. Mit Erfolg: 95 Prozent aller Teile des Antriebsstrangs sind neu, dabei gelang es den Ingenieuren, zehn Prozent Gewicht zu sparen.

Vier Piloten mit Schaeffler Technologie im Rennen

In dieser Saison starten sogar gleich vier Rennfahrer mit Technologie aus Herzogenaurach, dem Hauptsitz der Schaeffler AG: Neben dem eigenen Werksteam stattet Audi Sport auch Envision Virgin Racing mit seinem neu entwickelten Audi e-tron FE05 inklusive Antriebsstrang aus. Das britische Rennteam mit seinen Piloten Sam Bird und Robin Frijns zählt ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern und Protagonisten der Serie. 

Von Saudi-Arabien führt die Tournee der Formel E die elf Teams und 22 Fahrer in die Metropolen Marrakesch, Santiago de Chile, Mexiko-Stadt, Hongkong, Sanya, Rom, Paris, Monaco, Bern und Mitte Juli zum Finalwochenende nach New York. Einer der Höhepunkte ist das deutsche Heimspiel am 25. Mai 2019 in Berlin: In den Vorjahren sorgten hier Hunderte Schaeffler-Mitarbeiter auf einer eigenen Tribüne für ganz besondere Stimmung. „Die Serie begeistert weltweit Fans und Medien gleichermaßen,“ freut sich Prof. Peter Gutzmer, der als Technologievorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender das Formel-E-Projekt vor fünf Jahren initiierte. „Sie bietet mit zahlreichen Herstellern und Unternehmen ein Wettbewerbsumfeld auf allerhöchstem internationalem Niveau.“